Wiedereinsteiger geht zurück in den Ruhestand

Hallo, für die Bewerbung ist es nicht notwendig sich zu Registrieren.
  • Ich habe gemerkt, dass es mir leider zu ruhig ist. Vermissen tue ich die alten Zeiten, aber da dies hier wohl nicht der Fall sein wird, habe ich mich dazu entschieden doch wieder in den Ruhestand zu gehen. Meine WoW-Zeit ist wohl doch abgelaufen.

    Danke für den Versuch und schade für das ausgegebene Geld, aber es bringt ja nichts, genervt einzuloggen.


    Wünsche euch alles erdenklich Gute.

  • Hallo schöne Bewerbung :)


    Daniel wird sich dazu sicher äußern.


    Grüße

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    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't.

  • Müde setzt er sich auf einen der herumliegenden Felsen. Er hat etwas Ruhe verdient. Wieder einmal ist es gelungen, den Feind, der früher einmal Verbündeter war, zurückzuschlagen. Doch die Kämpfe werden mit jedem Mal schwerer. Er weiss, dass sein Fell nicht mehr so glänzend ist wie früher. Mehrere Brandwunden haben unschöne Löcher in dem einst dichten Pelz hinterlassen. Und er ist müde geworden. Viele Jahre hat er nun schon Wunden am Kampfplatz versorgt. Zahllose Kämpfe an der Seite seiner treuen Gefährten die ihm mittlerweile ans Herz gewachsen sind. Eine bunte aber heldenhafte Truppe, die immer bereit war, ihm den Rücken freizuhalten, damit er sie mit Heilzaubern versorgen konte. Doch die Scharmützel sind zu Kriegen geworden und die eigenen Reihen haben sich ausgedünnt. Wackere Krieger sind gegangen, einige auf dem Schauplatz der Ehre gefallen. Wie lang kann das noch weitergehen? Wie lange wird er selbst noch imstande sein, den Stab zu schwingen und seinen Beitrag für den Ruhm der Horde zu leisten? Wieder fällt sein Auge auf den etwas verwitterten Brief, den er sicher ein Dutzend mal gelesen hat. Ein neues Mitglied für die Truppe? Er scheint hungrig zu sein, hungrig nach Heldentaten. Vielleicht genau das, was derzeit in der Gemeinschaft fehlt. Aber wird er auch im Team arbeiten können? Wird er bereit sein, notfalls sein Leben zu opfern um das seiner Kameraden zuu retten? Nach seiner Beschreibung klingt er wie ein einsamer Wolf. Ob er in das Rudel passt?

    Er seufzt schwer. Er hat beschlossen, diesem Neuankömmling eine Chance zu geben. Er wird das bei der nächsten Versammlung vorbringen und sich für ihn einsetzen. Vielleicht gibt ihm das ja auch selbst wieder etwas Kraft zurück.....

  • Sei gegrüßt, Mitstreiter der Horde,


    Als Kriegshäupling der Knights of the old Code heisse ich dich willkommen an unserem Lagerfeuer. Ich freue mich auf unseren Austausch früherer Zeiten, und auf deine Abenteuer, denn auch wir haben als Gefährten schon sehr viel durch gemacht.

    Weg Gefährten kommen und gehen, Freunde fallen doch stets bleibt etwas zurück.

    Da ich zur Zeit selber auf einer Mission im Allianz Gebiet unterwegs bin, werde ich mich vorerst nicht dazu gesellen können. Doch sei gewiss, deine Taten werden nicht untergehen, und du wirst in Kürze Gesellschaft bekommen, um deinen Geschichten Gehör zu schenken.

  • Stille erfüllte die Gänge des Kastells des Ordens. Unheimliche Stille, dachte Talizorah, die Rektorin der Legion, und erinnerte sich fast wehmütig der Erhabenheit, die diese Stille ihr einst bedeutete. "Vielleicht musste doch eine Schlacht zu viel geschlagen, ein Gefährte zu viel auf dem Weg zurückgelassen werden?" gingen ihr schwermütig die gleichen Gedanken durch den Kopf, die in letzter Zeit immer häufiger kamen, sich langsam wie ein schleichendes Gift einnisteten und die Entschlusskraft der auch im Alter immer noch aufrecht und in voller Rüstung dahinschreitenden Sin'dorei zu lähmen begannen.


    "Nein!"


    Erschrocken blickte der Rüstmeister auf. "Rektorin Talizorah? Ist etwas nicht in Ordnung?" Unmut verzerrte das ebenmäßige Gesicht Talizorahs, als ihr bewusst wurde, dass sie laut gesprochen hatte. "Nein, alles ist in Ordnung, es ist das Vorrecht der Älteren, die Gedanken wandern zu..."


    "Rektorin, Rektorin, REKTORIN!" Ein Knappe des Ordens, ein Orc, jung an Jahren und doch schon von kräftigem Wuchs und sichtbarer Stärke, das Ergebnis der harten Schule des Ordens, eilte auf die verwunderte Talizorah zu. Heftig ging sein Atem, er schien schnell gerannt zu sein. "Zügle Dich, Jüngling!" schalt die Rektorin, doch das wohlwollende Lächeln, das ihre Mundwinkel angesichts des jungen Kriegers umspielte, strafte die Strenge ihrer Stimme Lügen. "Was gibt es?"


    "Rektorin Talizorah, ich überbringe eine eilige Botschaft des Weisen Druiden, er hieß mich eilen!"


    "Droideka? Nun, wenn der Druide Dich schickt, so hast Du gut daran getan, Dich zu eilen. Merke Dir: Lasse niemals einen Druiden warten. Ihre Ruhe mag endlos scheinen, doch Du magst noch so stark sein und noch so fleißig in Deinen Exerzitien, Du wirst niemals ein Wettrennen gegen einen Druiden gewinnen. Und nun gib mir die Schriftrolle, es ist gut."


    Mit einer Verbeugung, die seinen tiefen Respekt vor der Blutritterin zum Ausdruck brachte, übergab der Knappe die Nachricht des Druiden. "Es ist eine große Ehre und ein Glück", dachte der Knappe, "dass die Rektorin sich der Ausbildung der jungen Anwärter der Legion noch immer widmet." Sie mochte vielleicht nicht den Weg des Kriegers gehen, doch erinnerte der Knappe sich noch schmerzhaft der Lektion, die ihm die Rektorin erteilt hatte, als sie Kolben und Schild beiseite legte und sich vom Rüstmeister ihr Zweihandschwert reichen ließ. "Ashkhandi" - bei der Erinnerung an die legendäre Klinge uberlief ein kalter Schauer der Ehrfurcht den Rücken des Knappen, während er sich zurück zu seinen Kameraden begab.



    Langsam entrollte Talizorah die Schriftrolle. Beherrscht und mit steinerner Miene begann sie zu lesen, nur einem aufmerksamen Beobachter wäre das leichte Funkeln in ihren grünen Augen aufgefallen, als sie die geschwungene und verzierungsreiche Schrift ihres alten Kameraden erkannte. Trotz aller Beherrschung schlich sich ein Ausdruck des Unglaubens in ihre Miene, je länger sie die Nachricht des weisen Druiden studierte. "Eine Suchende? " schoss es ihr durch den Kopf. "Wie lange ist es her, dass die letzten Suchenden vor uns standen? Und dann eine Sin'dorei?" Gedanken, Gefühle begannen in Talizorah zu wirbeln, ein leichtes Zittern ihrer Hände konnte sie nicht verbergen, als sie die Schriftrolle sinken ließ. Sollte gerade in diesen dunklen Zeiten, da die Reihen des Ordens schwanden, während die Feinde ihre Kräfte zum letzten Kampf zu sammeln schienen und noch dazu eine düstere Bedrohung im Sturmsangtal ihre Schatten vorauswarf, wirklich eine Suchende den Weg zu dem uralten Orden gefunden haben? Nur mit Schrecken dachte Talizorah an den Tag zurück, an dem sie in das Auge N'Zoths blickte und die nicht enden Schrecken und das Leid ahnte, welches Azeroth zu verschlingen drohte, hielte man die Diener des alten Gottes nicht auf.


    "Rüstmeister! Mache mein Reisegepäck fertig und sattle mein Streitross. Ich werde noch heute Abend aufbrechen, die Ältesten des Ordens zusammenzurufen."


    "Herrin? Ist es mir erlaubt, zu fragen? Ist etwas geschehen?"


    "Eine Suchende ist erschienen! Eine Sin'dorei."


    Stummes Erstaunen ließ den Rüstmeister fast den Sattel zu Boden gleiten lassen, den er auf den Befehl der Rektorin hin bereits aufgenommen hatte. "Eine Suchende? Dem Sonnenbrunnen sei Dank! Ich werde mich beeilen, Herrin. Welche Rüstung wünscht Ihr zu tragen?"


    "Es wird eine Versammlung der Ältesten geben, Rüstmeister. Ihr wisst, dass ich zu diesem Anlass nur die Gewandung des Lichtbringers tragen kann."


    "Es wird so geschehen, Herrin. In wenigen Stunden, noch bevor die Sonne untergegangen ist, werdet Ihr aufbrechen können."


    "Danke. Und Rüstmeister: Keine Eskorte! Aber lasst den jungen Orc rufen, der die Nachricht des Druiden brachte. Ich glaube, eine Reise zu den Ältesten des Ordens wird für seine Ausbildung gut sein, er hat noch viel zu lernen. Erinnert Euch immer des Sonnenbrunnens!"


    Mit der alten Grußformel der SIn'dorei verabschiedete sich Talizorah. Sie wusste, dass sie sich auf den Rüstmeister verlassen konnte. Schon lange diente er den Knights of the old Code.

    Manche deutschen Wörter sind so lang, dass sie perspektivisch wirken. Es sind keine Wörter, es sind alphabetische Prozessionen.

  • OOC: Ich hoffe, Droidekas Nachricht hat Dich erreicht und wir finden heute Abend Gelegenheit, uns im TS zu unterhalten.


    Unseren Server erreichst Du unter (entschuldige die Schreibweise - Parsingschutz):


    we we we PNKT kotoc PNKT de


    Das "Schlüsselwort" ist Wingman

    Manche deutschen Wörter sind so lang, dass sie perspektivisch wirken. Es sind keine Wörter, es sind alphabetische Prozessionen.

    Einmal editiert, zuletzt von Daniel ()

  • Maruvia

    Hat den Titel des Themas von „Wiedereinsteiger hat evtl. die Nadel im Heuhaufen gefunden“ zu „Wiedereinsteiger geht zurück in den Ruhestand“ geändert.
  • Mark

    Hat das Thema geschlossen